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18.1.2020 : 18:01 : +0100

Hier nun die aktuellen Trassenpläne

Zum einen die "Initiates file downloadTrasse gesamt". Diese ist in sog. Baulose unterteilt. Um Genaueres zu erkennen müsst ihr einfach ein bischen hochzoomen.

Um sich in Altona und St.Pauli besser orientieren zu können haben wir noch einen weiteren Initiates file downloadPlan X erstellt.

Und dann noch der sog. "Initiates file downloadlandschaftspflegerische Begleitplan", der die Trassenführung in Altona darstellt. Um sich besser zurecht zu finden: turkis sind im Plan bereits "ersetzte" Bäume. Die Bäume, die gefällt werden sollen  sind nur noch an der fein gestrichelten Krone erkennbar. Hellgrün sind Bäume, die angeblich mit einer Wurzelbehandlung gerettet werden können - und das obwohl sie z.T. dichter an der Trasse stehen, als andere, welche von vorne herein gefällt werden sollen. Außerdem: gelb dargestellt sind nur die endverlegten Rohre und nicht die wesentlich größere Trasse Baugrube. Die als blau dargestellten Baustelleneinrichtungen umfassen nur Bereiche an Straßen. In den Parks wird es aber sicher weitere Flächen geben.

Die Genehmigung

wurde Vattenfall von der BSU im vereinfachten Initiates file downloadPlangenehmigungsverfahren erteilt. Dieses ist normalerweise nur für kleinere Baustellen vorgesehen, welche zweifelsfrei weder Belastungen für die Umwelt noch für die AnwohnerInnen bedeuten.
Um dies zu rechtfertigen wurde die Umweltverträglichkeit kurz Initiates file downloadgescreent, mit dem Ergebnis, daß eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung gar nicht erst nötig sei, sondern vielmehr keinerlei wesentliche Belastungen zu erwarten seien.
U.a. wurden hierfür auch Zahlen herangezogen, die mit der eigentlichen Trassenführung nichts zu tun haben, sondern zu dem ursprünglich von Vattenfall geplanten Verlauf direkt über die Holstenstraße, Kieler Straße passen. Dort heißt es z.B. auf Seite 4):

3.2.1. Schutzgut Tier, Pflanzen und biologische Vielfalt.....
...nördlich der Norderelbe verläuft die Trasse unter bestehenden Straßen, die mit Ausnahme von ca. 20m keine bepflanzten Mittelstreifen besitzen. Die Flächen besitzen aufgrund der vorhandenen Vollversiegelung keine Bedeutung für Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt. Lediglich auf einer Länge von 150m verläuft die Leitung unterhalb von vegetationsbestandenen Flächen. Diese Flächen besitzen eine geringe biologische Vielfalt und sind stark anthropogen (menschengemacht) beeinträchtigt.

Die jetzige Planung sieht jedoch einen anderen Verlauf vor, welcher ca. 1800m durch "vegetationsbestandene Flächen" hauptsächlich im Grünzug Altona beinhaltet - leicht nachzuprüfen mit google earth, bzw. anhand des o.g. landschaftspflegerischen Begleitplans.

Der Tunnelbau unter St.Pauli

hat auffällig viele Parallelen zum Tunnelbau für die Kölner U-Bahn. Angefangen von der angewandten Technik bis hin zur Baustruktur. Hierzu eine 2-seitige Initiates file downloadEinschätzung.

In einem internen GAL-Papier wendet sich

der BSU -Staatsrat Maaß (GAL)an einige Basisgruppen und rechtfertigt die "unvermeidliche" Trassenführung. Wie schon bei der Moorburggenehmigung kann die GAL angeblich rechtlich nichts mehr machen. Hier werden sich obendrein noch Sorgen um Vattenfalls Zeitplannöte gemacht. Besonders makaber für St.Paulianer AnwohnerInnen des Tunnelbaus: Auf Seite 2) oben argumentiert Maaß mit den Gefahren eines Tunnelbaus, weswegen er diesen auch für Altona als alternative Trassenführung ausschließt. Hier das Initiates file downloadGAL-Papier mit blauen Anmerkungen von uns.